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Die Tatzentratzler hatten zu ihrem alle zwei Jahre stattfindenden Turnier an den Ammersee geladen und 9 Erfurter (Conny E., Conny Z., Marion, Sandra, Jana, Uwe, Oli, Cäsar und Gisi) haben die lange Reise angetreten, um Volleyball zu spielen und vor allem auch um Spaß zu haben.


Kurzfristig konnten wir den Bus des LSB Thüringen mieten und Gisi als unseren Fahrer „verpflichten“. Staufrei und entspannt (bis auf Gisi) kamen wir in Bayern an und fast schon traditionell begannen wir unsere Zeit am Ammersee mit einem Besuch auf Kloster Andechs, um das dortige Bier zu verkosten.
Im Bildungszentrum Holzhausen wurden wir mit bayrischen Spezialitäten und Spielchen (wer unter den ersten drei Mannschaften ist, hat am Spieltag nicht das erst Spiel) begrüßt und die Flüssignahrung hat freilich auch nicht gefehlt. Besonders clever haben wir uns nicht angestellt, aber Conny Z. hat uns beim Maßkrugstemmen mit einer sensationellen Leistung auf den 3. Platz befördert. Nach und während des offiziellen Teils, haben wir Gisi`s Zimmer (mehr oder weniger freiwillig) zum Partyzimmer umfunktioniert und nach dem die meisten bereits in den Betten waren, haben sich unsere Hartgesottenen (Uwe, Sandra, Gisi und Conny Z.) auf den Weg gemacht, um bei 17° Wassertemperatur eine Bademöglichkeit zunächst zu finden und nach langer Suche auch zu nutzen. Das Freizeitprogramm am zweiten Tag in Bayern, haben wir selbst gestaltet. Mit der Organisation und Abstimmung hat es ein wenig gehapert, weil Jana zwar ein Ziel -Schlucht und Wasserfall Pähl- aber nicht den Weg dahin rausgesucht hatte. Zum Glück gab es vor Ort ein paar Einheimische, die uns dann zur richtigen Stelle gelotst haben und die Wanderung über Stock und Stein konnte starten. Die Strecke durch das Naturschutzgebiet war sehr schön, jedoch ein wenig kurz, so dass wir dank Cäsars Ortskenntnis und diverser Navis einen anderen Weg aus der Schlucht nahmen. Dieser führte uns zu einem tollen Café und anschließend quer über/durch einen Golfplatz, wo wir eine „nette“ Bekanntschaft mit einem Golfer machten. Das Zielbier haben wir kurzer Hand in einen Eiskaffee auf dem Gut des Herrn Maffay umgewandelt, in der Hoffnung, selbigen dort anzutreffen – vergebens. Den Abend haben wir wieder in der Anlage der BVZ ausklingen lassen und tatsächlich hielt sich der Alkoholkonsum in Grenzen, da wir für den kommenden Spieltag fit sein wollten. Und dann war es so weit, der Höhepunkt der Reise -das Tatzentratzlerturnier-. Eigentlich hätten wir fit sein müssen und die ersten Spiele waren wir das auch irgendwie ... Allerdings haben wir auch ganz schnell nachgelassen und dass die Männer nicht auswechseln konnten, war für den „Spielfluss“ nicht gerade förderlich. Conny Z. bemerkte zwischendurch sehr treffend – „Es sah mal agil aus“. Trotz eines eigenartig zu führenden Punktezettels und einer nicht ganz durchsichtigen Punkteauswertung, machten wir uns zwischenzeitlich tatsächlich Hoffnung auf Platz 8. Diese Hoffnung währte nicht lang, denn wir spielten zwar recht gut weiter, aber die kleinen Punkte fehlten am Ende. Der 12. Platz, war es dann, den wir erspielten und wir bekamen nicht die Laterne, aber `den Alois‘ mit der Ansage zum Fleißigen Trainieren. Nun ja, der „Sprung“ ins kühle Nass des Ammersees machte die Schmach nicht wett, verhalf uns jedoch, einen kühlen Kopf und ein etwas ruhiger Gemüt zu bekommen. Am Abend vernichteten wir noch sämtliche alkoholische Vorräte und ein paar wenige von uns (Conny E., Marion und Cäsar) erlebten tatsächlich das abrupte Partyende um 2.15 Uhr. Den Sonntag starteten wir dann noch einmal mit einem kurzen Bad, um dann die meiste Zeit der Heimfahrt im Auto schlafend zu verbringen (außer Gisi natürlich!).
Zusammenfassend gesagt: Sehr schönes Wetter, sehr schöne Gegend, tolle gemeinsame Zeit und ein nicht ganz so erfolgreiches Spiel.

bis denne Jana